Hey ihr lieben,
für uns ging es am Montag endlich mit dem Flieger über den Teich✈️.
Zunächst wollten wir mal ein paar Worte zum Abschied da lassen: Emmi hatte am Samstag zuvor ihre Geburtstags- und Abschiedsfeier und Marie hat sich dazu entschlossen, sich von ihren Liebsten einzelnd zu verabschieden. Dadurch, dass wir uns vorher schon von den meisten verabschiedet haben und den Abschied am Flughafen relativ kurz gehalten haben, fiel er uns nicht sonderlich schwer, Tränen sind dennoch besonders bei den Abschiedsbriefen geflossen.
Wir sind beide ab Hamburg mit 28 anderen Au Pairs geflogen – zunächst nach Reykjavík, Island 🇮🇸 und nach knapp zwei Stunden weiter nach New York🗽🇺🇸.




Die Immigration am JFK Airport in NY hat uns keine fünf Minuten gekostet und war echt einfach. Nachdem wir von einem Cultural Care Team am Flughafen abgeholt wurden, waren wir gegen 9 Uhr abends in der Trainingschool, die auf dem Campusgelände der Hofstra University auf Long Island platziert ist. Dann haben wir die Zimmerschlüssel bekommen. Wir haben beide ein Einzelzimmer. Bei Marie ist kurzer Hand Cara eingezogen, die auch ein Einzelzimmer hat. Sie ist auch aus Hamburg mit uns geflogen.
Nachdem wir mit dem Einchecken fertig waren, sollte es eigentlich ein Pizza Dinner geben🍕. Leider sind wir eine halbe Stunde zu spät angekommen und es gab kein einziges Stück Pizza mehr für uns. Sad story…
Nachdem wir 23 Stunden wach waren, sind wir total erledigt ins Bett gefallen. Leider haben wir durch die in den Staaten gängige Air condition in der ersten Nacht ziemlich gefroren.
Tag 2 fing für uns mit dem Frühstück um 7AM an, allerdings waren wir beide dank Jetlag schon um 5:30AM wach. Zum Frühstück kann man sagen: typisch amerikanisch, es gab Emmis geliebte Kellogs, Maries geliebtes viel zu groß geschnitten Obst, überzuckerter Joguhrt und das gleiche gilt auch für den nach Caprisonne schmeckenden Orangensaft. Um 8AM ging es dann zu den Classes, die komplett auf Englisch stattfanden. Die Themen sind super interessant.
Es sind Themen wie:
-Au Pair role
-childhood nutrition
-safety inside and outside the home
-child development
-stress management
-personal safety Workshop
.
Die Classes sind sehr bunt gemischt. Es sind aus allen Ländern ein paar Au pairs dabei. China, Brasilien, Deutschland, Italien, Kolumbien, Tschechien, Argentinien, Portugal, Mexiko und Ungarn. Die Verständigung klappt echt super untereinander und unsere Lehrer sprechen sehr deutlich und langsam, sodass wir auch alles verstehen können.



Emmi war am Abend des zweiten Tag noch beim Starbucks um die Ecke und hat Glühwürmchen fotografiert. Der dritte Tag lief ähnlich ab und war genauso lang und anstrengend wie der zweite Tag. Das Essen ist auch sehr vielfältig und schmeckt aber nur mittelmäßig.
Am Mittwoch hatten wir dann nach den Classes noch den Personal Safety Workshop mit einem Polizisten vom New York Police Department, der uns die allgemeinen Verkehrsregeln erklärt hat und uns Tipps für unsere eigene Sicherheit gegeben hat👮🏼♂. Danach sind wir dann noch mit zwei Freundinnen in die nächstgelegene Mall zum Shoppen gefahren. Wir haben zum ersten Mal die Uber genutzt, was super cool und günstig war. Es gab eine große Vielfalt an Läden, die meistens auch coole Angebote hatten. Eins der Highlights war wohl definitiv der Disney Shop, in dem natürlich auch ein paar coole Bilder geschossen wurden. Was uns jedoch schwer fällt, ist der Temperaturunterschied zwischen den Räumen in geschlossenen Gebäuden und der sehr warmen Außentemperatur, jedoch gewöhnt man sich auch daran, sich passend zu kleiden.

Am Donnerstag hatten wir vormittags einen Erste-Hilfekurs und als Highlight ging es dann nach dem Lunch mit dem Bus nach New York City🗽. Zunächst haben wir eine Guidetour mit dem Bus durch das verregnete aber dennoch sehr schöne NYC gemacht. Wir hatten einen sehr netten und smarten Guide, der uns neben den bekannten Touriorten auch die Drehorte einzelner Serien wie beispielsweise Gossip Girl gezeigt hat. Nachdem wir auch Stops gemacht haben um Fotos zu machen, ging es zu Fuß weiter. Wir hatten um die vier Stunden zur freien Verfügung, weshalb wir zwei Landeier auf eigener Faust und nur zu zweit losgegangen sind. Zunächst ging es zum Times Square, den wir zunächst erst nicht gefunden haben. Ein wirklich toller, beeindruckender Ort, jedoch muss man aufpassen, denn viele verkleidete Menschen bieten an Fotos mit dir zu machen, verlangen im Nachhinein aber Geld dafür.
Nach dem wir den Times Square gesehen haben sind wir zum Empire State Building gegangen, weches Emmi zunächst gar nicht gesehen hatte, weil sie direkt davor stand. Nachdem auch hier ein paar coole Fotos gemacht wurden, ging es los mit Shoppen – Victoria‘s Secret, GAP, Hardrockcafé usw. Was uns positiv überrascht hat, ist die Offenheit die in New York vorherrscht, man wird dann plötzlich am Straßenrand angesprochen, dass man ja auch deutsch spricht und die verstanden haben, worüber wir uns gerade aufgeregt haben. Also immer aufpassen und damit rechnen, dass andere eventuell auch deine Sprache verstehen. Dennoch war es sehr nett mit fremden Deutschen in New York Smalltalk zu halten.




Unser Zeitmanagement müssen wir jedoch nochmal verbessern: beim Shoppen haben wir die Zeit vergessen und waren sehr spät dran für die Busabfahrtszeit🛍. Long story short: wir haben uns verlaufen im strömenden Regen irgendwo in New York City, wurden fast von einem Truck überfahren, dann waren wir zwar beim Empire State Building, bei dem der Bus abfahren würde, jedoch auf der anderen Seite, heißt wir mussten durchs Empire durch, der Portier hatte Mitleid mit uns und hat uns erlaubt durch das Foyer zu laufen, Danke dafür😍. Das lustige dabei ist, dass wir dabei von zwei Freundinnen fotografiert wurden.

Trotz des Regens und des kurzen Aufenthalts können wir definitiv sagen: New York it was a pleasure to meet you and not for the last time. We‘ll come back soon!☺😍
Unser letzte Tag war Freitag, an dem wir früh aufgestanden sind und unsere Koffer wieder gepackt haben. Nach dem Frühstück ging es dann für Emmi und Marie mit dem Bus für fünf Stunden Richtung Süden zu den Gastfamilien, die uns bei einem Busstop abgeholt haben.
Das Wochenende hatten wir um in der Familie anzukommen und wir mussten noch nicht arbeiten. Am nächsten Montag ging dann für uns beide die Arbeit als Au Pair los.
Wie die ersten Tage waren, wie wir uns fühlen und was wir mit der Familie bereits unternommen haben, werden wir dann mal in den folgenden Beiträgen erzählen.
Habt eine schöne Woche und freut euch auf die kommenden Berichte🤗
